Forschungsfelder, Aufgaben und Fragen für die Arbeit innerhalb der AG Partizipations- und Fanforschung lauten wie folgt:

➢ Was ist Partizipation überhaupt? Definitionen und Konzepte von Teilhabe, von Zielen und kontextuellen ‚Legitimationen‘ von (neuen) Partizipationsformen v.a. im Internet
➢ Verortung oder Herleitung einer participatory (media) culture, z.B. als Nachfolge-Konzept von Henry Jenkins‘ „Textual Poaching“, als Umsetzung von Lawrence Lessigs „Read/Write“-Culture (Remix, 2008), etc.
➢ Thematisierung der Wurzeln in den Audience & Reception Studies – wenn wir von aktiv(iert)en Zuschauer_innen ausgehen, welche Abstufungen der „Aktivität“ gibt es dann und welche Wandlungen hat das Verständnis der Zuschauer_innen/Leser_innen/Rezipient_innen im Laufe der Zeit erfahren? Wie ist Fantum hier zu verorten: als Intensivierung, Abweichung, oder alternative Form der Rezeption?
➢ Die Rolle von Fans, fankulturellen Tätigkeiten und ihrer Vernetzung (auch im Vergleich etwa zur Rolle/Funktion von ‚Zuschauer_innen‘) im Hinblick auf mediale Rezeption
➢ Die Nutzbarmachung von Fanforschung zur Beantwortung aktueller Fragestellungen der Medienwissenschaft
➢ Neue Forschungsfelder innerhalb der Fan Studies eröffnen und insbesondere für die deutschsprachige Forschungscommunity fruchtbar machen
➢ Dokumentation von Schnittstellen von Produkten und Konsument_innen bzw. Produzententum und Konsumententum; konzeptuelle Verschränkung mit Blick auf PGC und UGC (Prosumer, Produsage etc.)
➢ Politische Dimensionen verschiedener medialer Formen der Teilhabe (z.B. Online-Aktivismus)
➢ Methodenreflexion und Überprüfung interdisziplinärer Anschlussfähigkeit (z.B. zu den Digital Humanities)?

 

 

 

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